(07.12.2019)

Das Sportjahr 2019 ist ein Übergangsjahr, aber am Ende wird´s historisch

Hallo liebe Sportfreunde und hallo den treuen Anhängern der AH,

nachdem die Anfang des Jahres mit dem Henger SV vereinbarte Trainingsgemeinschaft zu sehr positiven Eindrücken und Rückmeldungen führte, wurden die Hoffnungen auf sportlichen Erfolg eher nicht erfüllt. War es anfangs noch das „hintere Drittel“ in der Tabelle, so wurde nach der Sommerpause schnell klar, dass es für die Mannen um Reiner Klötzer und Stefan Pscheidl wohl nur darum geht, die Serie komplett durchzuspielen und kein Spiel wegen Spielermangels abzusagen. Es kamen über die Saison hinweg immerhin 26 Spieler zum Einsatz, was grundsätzlich auf einen großen Kader hindeutet, aber Verletzungen und berufliche Umstände spielten dem Team nicht immer in die Karten.

Mit elf Mannschaften war die Liga für unsere aktuellen Umstände etwas zu groß geraten und es waren sogar planmäßige englische Wochen vorgesehen. 22 Spiele waren am Ende ein gutes Stück zu viel. Das kein Spiel abgesagt wurde, lag sicher auch an den drei Gastspielern des Henger SV. Timo Weber, Stefan Köhler und Dirk Nyenhuis hatten zusammen 29 Einsätze und sorgten damit häufig für einen vollzähligen Kader. Aber eine eingespielte Truppe fand sich durch die häufigen Wechsel leider während der gesamten Runde nicht. Dabei ist es dann auch nicht verwunderlich, dass sich kaum zählbare Ergebnisse einstellten. Nach ein paar richtig guten Spielen und nachweislich auch in paar richtig schlechten ergab sich zum Saisonabschluss ein wenig erbauliches Tabellenbild.

Doch so zäh es sich im offiziellen Spielbetrieb darstellte, so locker und spaßig lief das Training ab. Man konnte den Eindruck gewinnen, dass die Truppe im Training gehörigen Spaß hat und alle gerne wiederkommen. Der monatlich wechselnde Trainingsort, mal am Schauerholz und mal am Aicha, stellt beide Seiten offenbar zufrieden. Dass es in anderen Vereinen um die Spielerdecke nicht viel besser bestellt ist, zeigen die fünf 9er-Mannschaften, welche planmäßig in der A-Klasse von 2019 an den Start gingen. Es steht zu vermuten, dass dieser Trend weiterhin anhält, auch wenn es dem einen oder anderen so gar nicht gefällt dieses „9 gegen 9“-Gekicke.

Um im nächsten Jahr nicht in gleicher Art und Weise auf Grund zu laufen, gibt es nur den Weg in eine Spielgemeinschaft. Das war sehr frühzeitig klar. Gemeinsam mit den Sportfreunden des Henger SV kam man am 13.11.2019 im Sportheim im Centrum zusammen.

Die Vorbereitung der Veranstaltung lief, wie die unterjährige Organisation der beiden AH-Mannschaften auch, über die beiden Verantwortlichen Timo Weber und Reiner Klötzer. Während der Veranstaltung waren dann auch Sätze zu hören wie: „Vor ein paar Jahren hätten wir uns nicht mal auf einen Termin oder einen Veranstaltungsort einigen können und heute wird über eine Spielgemeinschaft abgestimmt.“ Eine sehr gute Vorbereitung und eine sehr gute Beteiligung führten am Ende zu einer einstimmigen Entscheidung. In der nächsten Saison spielen wir eine SG bei den „Alten Herren“. Das ist wahrlich ein historischer Moment gewesen, der dann auch fotografisch festgehalten wurde.

Auch die gesellschaftlichen Aktivitäten der schwarz-weißen AH sind weiterhin beliebt

Nach dem Winterspaziergang und dem Schinkenessen im ersten Quartal stand zum Vatertag 2019 die Radltour an. Diese führte durch die Lach und Unterferrieden über Schwarzenbruck und Prackenfels bis nach Rasch zum ersten Zwischenstopp. Der mobile Biergarten der schwarz-weißen AH wurde am Sportheim des SV Rasch eröffnet und von den zufälligen Passanten neidisch beäugt. Wer gut radelt, sollte auch gut essen, daher fiel diese erste Pause auch etwas großzügiger aus. Auf dem weiteren Weg kamen wir zum nächsten Sportheim nach Oberölsbach, wo wir uns die traditionelle Cappuccino-Pause gönnten. Von Berg ging es dann am gut besuchten alten Kanal entlang und in etwas Abstand um Neumarkt herum. Das Hoffest am Münchshof-Anwesen war unser letztes Zwischenziel des Tages. Hier gab es nochmal einen Durstlöscher, der Kraft für die letzte Etappe nach Kemnath geben sollte. Beim Abschlussbier waren alle der Meinung, dass es wieder mal eine sehr schöne Runde war, und so soll es doch sein.

Das Familien-Sommerfest der AH 2019 fand am 14. Juli statt. Dabei sind die traditionellen Rituale nicht wegzudenken. Gemeinsames Aufbauen/Herrichten der Festarena und das anschließende Weißwurstfrühstück gehören nun mal fest dazu. Während dann die Kartler die gelbe Kappe ausspielten, kam so langsam die gewohnte Bierzeltatmosphäre auf. Zum Mittagessen waren wir dann vollzählig und es wurden die mitgebrachten Salate und auch jede Menge Deftiges verspeist. Zum Nachtisch gab`s ein Eis und dann wurde wie jedes Jahr ein wenig Unfug getrieben. Hin und wieder kommt dann auch das Kind im Manne durch. Nur gut, dass der Phillip genug Spielzeug dabei hatte. Nicht auszudenken, wo sonst die überschüssige Energie hätte hingehen sollen.

Die Jahresabschlussfeier musste aufgrund der langen Spielrunde heuer deutlich später als gewohnt stattfinden. Am 02. November traf man sich zu griechischem Buffet im Gasthaus am Aicha, um neben dem Nichtabstieg einfach nur sich selbst zu feiern. Dabei galt es bei einigen fleißigen Helfern Dankeschön zu sagen. Der Dank ging an Reiner Klötzer für die Mannschaftsbetreuung als Teammanager der AH, an Roswitha Marx für die zuverlässige und allzeit perfekte Trikotwäsche und natürlich an Werner „Wast’l“ Meier für das jederzeit beste Geläuf im gesamten Landkreis. Die AH-Leitung bedankte sich des Weiteren bei mehreren treuen Mitgliedern. So feierten dieses Jahr Kuno Klötzer und Mike Link ihr 20-jähriges AH-Jubiläum, während Hans Sippl und Siggi Hirschmann bereits auf 25 Jahre zurückblicken können.

Wer nun diese Zeilen liest und Lust hat, in unserer Spielgemeinschaft in der A-Klasse der Senioren A 2019 mitzuspielen oder auch einfach nur mittrainieren möchte, ist herzlich willkommen. Wir freuen uns über alle Neuzugänge, getreu dem Motto der AH: „Kickst Du noch oder erzählst Du schon von früher?“.

Euer Norman Wilk

(01.07.2019)

Die erste Jahreshälfte 2019 hat viel Gutes – sportlich geht es erstmal weiter und eine vage Idee wird zur Erfolgsgeschichte

Hallo liebe Sportfreunde,

das neue Sportjahr begann für die schwarz-weiße AH ausnahmsweise nicht mit dem Winterspaziergang im Februar, sondern bereits viele Wochen vorher mit einer Mannschaftssitzung Ende Oktober 2018. In dieser internen Veranstaltung gab es nichts weniger als den sportlichen Fortbestand der Mannschaft zu besprechen. Nach dem ersten Durchzählen ergab sich eine wenig erbauliche Mannschaftsstärke von 15 Mann. Unter diesen Umständen kam von der Mannschaftsauflösung über Spielgemeinschaften bis zum eigenständigen Fortbestand der AH so ziemlich alles in Betracht. Nach einer offenen und intensiven Diskussion bestand schnell Einigkeit, dass neue Sportkameraden akquiriert werden sollten, bevor man die Flinte allzu schnell ins Korn wirft und die Mannschaft vom Spielbetrieb abmeldet. Die Suche sollte sowohl in den sozialen Medien, der örtlichen Presse, aber auch im persönlichen Umfeld der aktiven und nichtaktiven AH-Mitglieder stattfinden. Des Weiteren wurde eine Anfrage bei den Sportfreunden der AH des Henger SV vorgeschlagen, um dortigen Interessenten per Gastspielgenehmigung die Möglichkeit am Punktspielbetrieb anzubieten. Zum Abschluss vereinbarten wir eine finale Besprechung kurz vor Meldeschluss des neuen Spieljahres Anfang 2019.

DANKE RAINER! - Ein Urgestein „nimmt seinen Hut“

Bei dieser Gelegenheit muss ein überaus großes Dankeschön an den langjährigen Coach und Mannschaftsverantwortlichen Rainer Marx ausgesprochen werden. Er leitete die Geschicke der Mannschaft über sage und schreibe 16 Jahre und führte die Mannschaft zwischenzeitlich in die Kreisklasse, aber vor allem auch durch sämtlich Widrigkeiten, die in solch einer Truppe zu meistern sind. „Mutter der Kompanie“ trifft es wohl am allerbesten. Er stellte mit Abschluss des Sportjahres 2018 sein Amt zur Verfügung, steht der Mannschaft aber weiterhin als Spieler zur Verfügung.

Die bereits angesprochene finale Sitzung war für den 25. Januar 2019 angesetzt und wiederum gut besucht. Alle, die nicht teilnehmen konnten, übermittelten ihre Sicht der Dinge bereits vorab, sodass sich am Ende eine nicht für möglich gehaltene Spielerdecke von 23 Mann ergab. Teilweise wurden „alte Kameraden“ reaktiviert, teilweise kamen aber auch neue Namen bzw. Gesichter hinzu, und das ließ Hoffnung aufkeimen, den Spielbetrieb eigenständig aufnehmen zu können. Ein paar mehr unterstützende Kräfte von außen könnten das Bild aber noch weiter verbessern. Zudem konnten mit den Sportfreunden Reiner Klötzer, Stefan Pscheidl und Martin Kaindl drei neue Mannschaftverantwortliche gewonnen werden. Viel Spaß und maximale Erfolge wünsche ich ihnen bei der neuen Aufgabe und drücke die Daumen für eine erfolgreiche Zukunft.

Eine Woche später luden wir die Verantwortlichen der Fußballabteilung und der AH-Mannschaft des Henger SV zu einer ersten kleinen Gesprächsrunde ein. Auf Seiten des Henger SV nahmen die Sportfreunde Thoma und Weber teil, vom SVP waren es die Sportfreunde Hirschmann und Wilk. Bei diesem Zusammentreffen wurde über die Möglichkeit der Gastspielerlaubnis sowie über einen gemeinsamen Trainingsbetrieb im beginnenden Sportjahr gesprochen. Hierbei war die sehr konstruktive und ergebnisoffene Diskussion zwischen den Vereinen sehr lobenswert. Das gemeinsame Training und 3 Gastspieler des Henger SV sind das Ergebnis dieser anfangs vagen Idee. Und wie gut diese Idee war, zeigte sich schon nach den ersten gemeinsamen Trainingseinheiten, denn eine Durchschnittsbeteiligung von 20 Mann pro Einheit sind nicht nur aller Ehren wert, sondern schlichtweg sensationell. Ich glaube, der Geist dieser Idee kann durchaus noch weitere Kreise ziehen und die beiden Vereine ein gutes Stück näher zusammenrücken lassen.

Gesellschaftliche Aktivitäten der AH sind weiterhin beliebt

Dass der Winterspaziergang dann als gut besuchter Jahresauftakt deutlich angenehmer verläuft als bei einer Mannschaftsabmeldung, versteht sich von selbst. Die übliche Tagesordnung (Cappuccino – Leberkäs – Bratwürste/Kraut), der übliche Weg (neues Sportheim – Buch – altes Sportheim), die üblichen Verdächtigen und natürlich auch das üblicherweise hervorragende Wetter ließen den Nachmittag schnell zum Abend werden und das Fest rauschend enden. Ein herzliches Dankeschön geht an die Familien Klötzer und Link für ihre Unterstützung im Catering. An jenem Abend reifte zum Abschluss auch noch die Erkenntnis, dass neben der neuen Gymnastikhalle weiterer baulicher Veränderungsbedarf beim SVP besteht. Hiermit beantrage ich offiziell den Einbau eines Treppenliftes im neuen Sportheim. Dem Vernehmen nach wird er spätestens zum nächsten Winterspaziergang der AH im Februar 2020 benötigt.

Das Schinkenessen 2019 verlief in sehr angenehmer Atmosphäre und hielt wieder jede Menge Köstlichkeiten aus den unterschiedlichsten Küchen bereit. Zusätzlich konnten wir feststellen, dass sich die AH immer mehr zur Keimzelle und dem stabilen Kern des Vereins entwickelt, denn vier der fünf aktuellen Vorstandsmitglieder sind fester Bestandteil der schwarz-weißen AH. Ein herzlicher Glückwunsch zur Wiederwahl bzw. erstmaligen Wahl geht hiermit an die aktuelle Vorstandschaft. Vielen Dank für Euer Engagement und Eure Zeit an dieser Stelle.

Die Radltour des Jahres 2019 führte durch die Lach und Unterferrieden über Schwarzenbruck und Prackenfels bis nach Rasch zum ersten Zwischenstopp. Das ist gar nicht so üblich bei unseren Fahrradausflügen, denn solch lange Abschnitte ohne Verpflegungs-/Verschnaufpause gab es in der Vergangenheit eher selten. Wohl dem der ein E-Bike sein Eigen nennt, alle anderen brauchten einfach ein wenig Kondition. Der mobile Biergarten der schwarz-weißen AH wurde am Sportheim des SV Rasch eröffnet und von den zufälligen Passanten neidisch beäugt. Wer gut radelt, sollte auch gut essen, sonst kommt der Hungerast und auf dem wollte keiner sitzen. Daher fiel diese erste Pause auch etwas großzügiger aus und wurde erst beendet, als sämtliche Vorräte verspeist waren. Auf dem weiteren Weg kamen wir zum nächsten Sportheim nach Oberölsbach, wo wir uns die traditionelle Cappuccino-Pause gönnten. Und wenn man dann erstmal so richtig „breitgelaufen“ ist im Gartenstuhl auf der Terrasse fällt das Weiterfahren nicht mehr ganz so leicht, aber alle hatten Spaß an der gemeinsamen Tour durch die Heimat. Von Berg ging es dann am gut besuchten alten Kanal entlang und in etwas Abstand um Neumarkt herum. Das Hoffest am Münchshof-Anwesen war unser letztes Zwischenziel des Tages. Hier gab es nochmal einen Durstlöscher, der Kraft für die letzte Etappe nach Kemnath geben sollte. Die letzten Meter rollt es dann doch fast von allein und nach einem schönen Ausflug kam ein gut gelaunter Haufen auf dem Festplatz der FFW Kemnath an. Beim Abschlussbier waren alle der Meinung, dass es wieder mal eine sehr schöne Runde war, und so soll es doch sein.

Der sportliche Erfolg will sich nicht so recht einstellen – es gibt aber Hoffnung

Aus der zuvor schon angedeuteten Trainingsbeteiligung von mehr als 20 Mann (!!!) pro Einheit zeichnet sich ab, dass die Trainingsgemeinschaft mit dem Henger SV zu einer Erfolgsstory werden könnte. Ob dies auch Einfluss auf den Erfolg im Spielbetrieb hatte, stellte sich schnell heraus. Die Kurzfassung: „Es läuft durchwachsen!“ Die Liga ist für unsere Verhältnisse mit elf Mannschaften etwas zu groß geraten und sogar planmäßige englische Wochen vorgesehen. 22 Spiele erscheinen nach den Erfahrungen des letzten Jahres doch sehr mächtig. Aktuell rangiert die Mannschaft im hinteren Tabellendrittel, nach einigen guten Spielen und ordentlichen Ergebnissen gegen die vermeintlich starken Gegner zeigte sich wieder das Schreckgespenst des Vorjahres namens „Spielernot an jedem Spieltag“. Woche um Woche kämpft die neue Führung um Reiner Klötzer um die elf Namen in der Startaufstellung. Dabei ist es dann auch nicht verwunderlich, dass sich wegen fehlender Konstanz in der Mannschaft und deren Aufstellung kaum zählbare Ergebnisse einstellten. Doch so zäh es sich im offiziellen Spielbetrieb darstellt, so locker und spaßig läuft das Training ab. Man gewinnt den Eindruck, im Training hat die Truppe gehörigen Spaß und alle kommen gerne wieder. Der monatlich wechselnde Trainingsort, mal am Schauerholz und mal am Aicha, stellt beide Seiten ebenfalls zufrieden. Es bleibt die Hoffnung auf eine stabile Serie mit noch einigen erfolgreichen Spielen, damit auch in den Punktspielen der Spaß wieder größer wird. Der Faktor Training und die dortige rege Beteiligung dürfen als große Chance betrachtet werden. Viel Erfolg.

Wer nun diese Zeilen liest und Lust hat, in unserer Mannschaft in der A-Klasse der Senioren A 2019 mitzuspielen (gerne über eine Gastspielgenehmigung) oder auch einfach nur mittrainieren möchte, ist herzlich willkommen. Wir freuen uns über alle Neuzugänge, getreu dem Motto der AH: „Kickst Du noch oder erzählst Du schon von früher?“.